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Früher war alles anders ...
„Früher war alles anders …“
Die Geschichte vom „Römerkeller“ 1835–2019
„Früher war alles anders“ – die Geschichte vom Römerkeller 1835–2019 ist Thema der Reihe „Zeitensprünge“ 2019.
Der Kostebrauer Ortsteil Römerkeller entstand nicht als klassische Dorfsiedlung, sondern in Zusammenhang mit dem aufkommenden Braunkohlenbergbau in der Region.
Im Jahr 1896 wurde die Grube „Alwine“ mit angeschlossener Brikettfabrik „Unser Fritz“ eröffnet. Auf dem Landstrich, der später Römerkeller genannt wurde, entstand ein wichtiger Bahnhof für den Transport der Arbeitskräfte und der geförderten Kohle.
Mit dem Bau des Bahnhofs Römerkeller begannen im Jahr 1902 auch die ersten Ansiedlungen. Die ersten 6 Häuser entstanden. Eine kleine Arbeitersiedlung entstand, in der Familien lebten, die in der Grube, der Brikettfabrik oder im Bahnbetrieb beschäftigt waren.
Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich auf den Weg gemacht, um die Geschichte des Ortsteils Römerkeller zu erforschen.
Sie fragten: Wo genau befand sich der Ortsteil? Wie lebten die Menschen damals? Was ist mit dem Ort passiert? Warum ist er verschwunden?
Dazu besuchten Sie den Heimatverein Kostebrau, den Heimatverein Lauchhammer sowie das Stadtarchiv Lauchhammer. Sie sichteten alte Karten, erfuhren spannende Geschichten und interviewten Zeitzeugen. Auch die Bergbaugeschichte des Tagebau Klettwitz wurde intensiv erforscht. Neben den historischen Fakten deckten die Kinder auch die „Sage um den Römerkeller“ auf. Wo einst die Bagger arbeiteten, befindet sich heute ein Naturschutzgebiet. Die Natur hat sich Teile des ehemaligen Tagebau zurückerobert und die Spuren des Ortsteils Römerkeller sind fast verschwunden, nur ein Gedenkstein ist geblieben.
Das Projekt „Zeitensprünge“ beschäftigt sich mit der Erforschung der Regionalgeschichte und wird vom (LJR) Landesjugendring Brandenburg e. V. sowie der Flick-Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung finanziert.









